Aufrufe
vor 4 Monaten

18. Ausgabe 2020 (30. APRIL 2020)

  • Text
  • Glarus
  • Telefon
  • April
  • Schwanden
  • Glarner
  • Nord
  • Franken
  • Kanton
  • Glarnerland
  • Gemeinde

Donnerstag,

Donnerstag, 30. April 2020 | Seite 14 Interview mit Manuel Rickenbach Wie lange schläft Dornröschen? Er besitzt ein Hotel mit Restaurant in Näfels und ist Verwaltungsratspräsident der VISIT Glarnerland AG. Insofern kann Manuel Rickenbach sowohl als Gastronom wie auch als Touristiker sprechen. Der FRIDOLIN wollte wissen, wie der Unternehmer der Krise begegnet. Manuel Rickenbach sieht im Sicherheitsdenken grosse Gefahren. Für das Statement zur Glarner Willkommenskultur Fridolin+ App herunterladen und Foto scannen. (Foto und Video: FJ) Schein auch auf neue Bedürfnisse und zukünftige Innovationen. Das Potenzial an marktfähigen Produkten in der Zukunft ist unendlich gross und hier finden die frei gewordenen Ressourcen, auch aus untergegangenen Betrieben, ihre Bestimmung. Der Glarner Tourismus sagt derzeit – wie alle: «Bleibt zu Hause, reist später!» Gleichzeitig dürfen Hotels geöffnet bleiben. Was könnte hier die Strategie für die kommende Sommersaison sein? Ja, die Aufforderung von VISIT Glarnerland: «dream now, travel later», entspricht der Kommunikationsstrategie von Schweiz Tourismus; Reisen ist heute nicht möglich, aber träumen schon. Mir gefällt diese wohl einzig mögliche und ehrliche Aussage, um die noch verbleibende Reiselust unserer Freizeitkunden anzusprechen und aufrechtzuerhalten. Sie ist wirksam und intelligent. Die fehlende Empfehlung vom Bund hingegen, was mit den Hotels zu tun sei, wenn ein Reise- und Versammlungsverbot verhängt ist, Wellness - angebote, Museen, Bergbahnen, Geschäfte geschlossen sind, zeigt, dass im Pandemieplan offenbar eine ganze Branche anfänglich vergessen wurde. Ich denke, im Moment ist die einzige Strategie, möglichst auf die Sommersaison zur Normalität zurückkehren zu können. der Wirtschaftskrise sinken. Die Menschen sind zudem noch angsttraumatisiert. Dies alles wird dazu führen, dass wir nach dem «Lockdown» in der Schweiz mehr inländische Freizeitkunden und weniger ausländische Touristen haben werden. Regionen, welche traditionell mehr inländische Besucher haben, wie dies im Glarnerland der Fall ist, könnten durchaus von dieser Entwicklung profitieren. Bedeutend ist die richtige Kommu - nikationsstrategie, denn für einmal müssen die Kunden aus dem Gross - raum Zürich nicht aufgefordert werden, zu kommen. Sie haben bereits monatelang davon geträumt, endlich wieder in die Berge reisen zu dürfen. Dafür sollten wir ihnen angstfrei und sicher erholsame Alpenerlebnisse bieten können. Nach der langen Zeit der Quarantäne sind Freiheit, Un - beschwertheit und Glück, auch im trauten Zweitwohnungsheim, wieder alternativlos wertvoll gewordene Güter. Die Nachfrage passt dann auch auf unser spezifisches Angebot, das naturnah, nachhaltig und urgewaltig schön ist. Ob wir aber diese Chance in einen dauerhaften Zuwachs wandeln können, hängt nicht zuletzt von einer glaubhaft gelebten Glarner Willkommenskultur ab. ● FJ Sie sind – etwa vor drei viertel Jahren – mit einem innovativen Konzept für ein Hotel und ein Restaurant in Näfels im «Schwert» gestartet. Wie hat sich die Coronavirus-Krise darauf ausgewirkt? Wie hat die Krise Ihre Pläne durchkreuzt? Was würden Sie anders machen? Was werden Sie ändern? Am 16. März haben wir das Restaurant Lina’s Churscht im Hotel Schwert Näfels geschlossen, und bis Ende März leerten sich die Auftrags - bestände von Hotel, Eventbereich und Restaurant für das ganze Jahr 2020 komplett. Es ist unschön, eine solche Flut von Storni entgegennehmen zu müssen, denn vieles war schon mit Liebe für den Gast vorbereitet worden, Menüs kreiert, Küche und Per - sonal instruiert, Einkaufslisten erstellt. Ich habe die Situation für mich analysiert und mir erstens die Frage gestellt, ob der «Lockdown» nötig gewesen sei. Aus meiner beruflichen und militärischen Erfahrung weiss ich, dass in jedem Hauptquartier Ordner mit vorbereiteten und eingeübten Notfallszenarien vorhanden sind. Corona war eine Bedrohung, und es war nötig, dass Bern reagierte. Aber ich glaube, sie haben schliesslich den falschen Ordner erwischt, und das stimmt mich nachdenklich. So meinte Benjamin Franklin, Gründervater der USA: «Wer Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.» Nun haben wir eine Staatsmassnahmen- und Wirtschaftskrise historischen Ausmasses zu gewärtigen und aufzuarbeiten. Zweitens war zu analysieren, welches Ausstiegsszenario wohl gewählt werden würde. Fehler zuzugeben, ist immer schwierig. Es gibt drei mög - liche Szenarien. Das U-Szenario sieht grafisch dargestellt so aus wie ein U. Man fährt mit dem Stift gerade runter, bleibt eine Weile unten und geht dann mutig gerade wieder hinauf. Wir wissen heute bereits, dass der Rückruf der Massnahmen so rasch und gesamthaft nicht kommt. Das L-Szenario ist eher wahrscheinlich; nach dem «Lockdown» fährt man so langsam wieder herauf, dass man es kaum wahrnimmt. Es wird dort gelockert, wo das Verständnis für die Massnahme versiegt, aktuell in den Praxen, beim Coiffeur und im Gartencenter. Dafür muss sich die Gesellschaft nicht den schwierigen Fragen stellen, warum wir den Tod verdrängen, wie viel ein Restlebensjahr in Franken wert sein darf, wie ein glückliches Leben zu definieren ist und was mit unserem Gottvertrauen passiert ist. Persönlich rechne ich mit dem W- Szenario, das heisst, die befohlenen Sicherheitsmassnahmen kommen in Wellen und sie kommen wieder. Es braucht dafür nicht einmal eine zweite Coronavirus-Welle, denn die Gesellschaft ist bereits traumatisiert und sensibilisiert, wir werden immer neue Viren finden und die Medien werden es wieder hypen. Nur eine Haltungsänderung bringt uns wieder in normale Gewässer, die sehe ich aber noch nicht am Horizont. Aufgrund dieser Analyse habe ich das Hotel Schwert Näfels mit allergrösstem Bedauern in einen Dorn - röschenschlaf versetzt. Wir bleiben geschlossen, bis sich das wirtschaft - liche Umfeld geändert hat, und be - urteilen die Lage dann neu. Ich halte es für denkbar, dass in einem W-Szenario ein Drittel bis zur Hälfte der Gastronomiebetriebe verschwinden werden, und auch bei den Hotels wird es eine weitere Marktbereinigung geben. Die Konsumgewohn - heiten werden nachhaltig verändert bleiben, beispielsweise hat man sich gut an digitale Meetings gewöhnt, und mancher institutionalisierte Anlass hat nur auf einen guten Grund für seine Abschaffung gewartet. Take-away und Catering, Ausflugs - restaurants, Bars und andere agile Gastronomieformen werden weniger betroffen sein oder gar profitieren können. Traditionelle Urgesteine wie das Hotel Schwert in Näfels mit seinen grossen Sälen haben es da schwieriger, sie können mit ihrer kosten - intensiven Infrastruktur nicht auf kurzfristige Schwankungen reagieren. Sie haben kulturelle und gesellschaftliche Bedeutung und Berech - tigung, müssen aber ihre wirtschaft - liche Existenzgrundlage erst wieder finden können. Der Bundesrat hält sich in Sachen Tourismus und Gastronomie derzeit bedeckt. Was müsste er entscheiden, damit Sie mit Ihrem Gastrounternehmen wieder Fahrt aufnehmen können? Für das Hotel Schwert kann ich das nicht mehr beantworten, da ich mich für die Strategie «Dornröschenschlaf» entschieden haben und der Bund kaum der Prinz ist, welcher uns wachküssen soll. Aber ursprünglich wollte ich die zehn Arbeitsplätze meiner sehr geschätzten und fähigen Mitarbeiter alle erhalten. So hatten wir sechs Wochen Kurz - arbeit zu 100 Prozent angemeldet. Dabei ist mir dann bewusst geworden, dass die Kurzarbeit, so wie sie heute gesetzlich geregelt ist, über längere Dauer zur Todesfalle für ein Gastrounternehmen werden kann. In unserer margenschwachen Branche haben die Betriebe nur geringe Reserven. Arbeitet man nun über Monate zu 100 Prozent kurz, so verschlingen die laufenden Betriebskosten und Sozialbeiträge die eigenen Reserven, sodass für ein Wiederhochfahren des Be - triebes die Mittel fehlen könnten. Erschwerend wirkt sich auch das Arbeitsverbot in der Kurzarbeitszeit auf den Betrieb aus. Der Gastrounternehmer hat dadurch keine personellen Ressourcen zur Verfügung, um seinen Betrieb in dieser Zeit auf Vordermann zu bringen oder neu aufzustellen. Man ist zur Untätigkeit verdammt und verbraucht dabei die eigenen Reserven. Würde die Kurzarbeitsentschädigung hingegen nicht am Arbeitszeitausfall, sondern am Umsatzausfall bemessen und entrichtet, so könnte mancher Betrieb sich bei vollem Personaleinsatz wieder fit machen oder mit Innovationen hervorkommen. Solches würde beispielsweise bedeuten, dass ein Gastwirt bei einem Umsatzrückgang von 50 Prozent Anspruch auf Entschädigung der Personalkosten von 50 Prozent hätte, aber trotzdem über die ganze Arbeitskraft seiner Mit - arbeiter verfügen könnte. Dem Staat entstünden dabei keine Mehrkosten, die Abrechnung wäre deutlich ver - einfacht, dem Unternehmer erheblich geholfen. Aber an vorderster Stelle der Wunschliste für den Aufschwung steht die Aufforderung an den Bund nach Planungssicherheit und der erklärten Bekräftigung von Rechtssicherheit und Sicherung des Eigentums. Dies ist das Fundament einer sozialen Marktwirtschaft, welches nun durch das Notrecht in seinen Grundfesten erschüttert wurde. Denn ohne Vertrauen in diese drei Punkte meldet sich jeder vernünftige Unternehmer aus dem Wirtschaftssystem ab. Wie können sich Unternehmen in solchen Krisenzeiten bewegen? Gibt es Dinge, die man sicher tun kann? Und solche, die man besser lässt? Ich sehe drei Handlungsfelder für das Agieren in Krisen: Nummer eins ist die Vorbereitung, man braucht dazu die Fähigkeit, Risikoszenarien zu entwickeln; die Zeit, geeignete Mass - nahmen zu planen, und die ent - sprechenden Mittel, um Reserven zu bilden. Daran schliesst sich das Verhalten in der Krise selbst an. Im Konsumalltag lenkt meist der Markt das Angebot durch die Nachfrage, doch nicht immer ganz verlässlich. Produkte und Dienstleistungen, die die Welt nicht mehr braucht, werden in einer Krise deutlich erkennbar. Unternehmen, welche den Mut aufbringen, hier das Skalpell anzusetzen, stehen nach der Krise besser da. Eine Krise deckt nicht nur Schwächen auf, sie wirft ihren Welche Chancen bietet die lange «Lockdown»-Phase, aus der die Schweiz jetzt langsam erwachen darf, für das spezifisch glarnerische Tourismusangebot? Wir rechnen mit internationalen Reisebeschränkungen bis in das zweite Halbjahr 2020. Im Inland wie im Ausland wird die Kaufkraft infolge Kanton Glarus Departement Bau und Umwelt Nach Erweiterung Passbüro wieder geöffnet Nach rund vier Wochen Umbauzeit öffnete das Passbüro Glarus am Mittwoch, 29. April, seine Türen wieder für die Öffentlichkeit. Die Leistungsfähigkeit steigt dank erweiterter Infrastruktur und grösseren Räumlichkeiten. Abteilungsleiter Michael Schneider ist stolz auf das grössere und Corona-konform eingerichtete Passbüro. (Foto: Departement Sicherheit und Justiz) Die bestehenden Räumlichkeiten des Passbüros an der Postgasse 29 in Glarus wurden optimiert und weitere Büroflächen hinzugefügt, um für zu - künftige Herausforderungen gewappnet zu sein. Neu kann die Beschaffung eines Passes mit den erforderlichen Modalitäten an zwei Schaltern durchgeführt werden. Der Biometrie-Raum wurde um eine Erfassungsstation erweitert. Dadurch können künftig auch die Biometrie-Daten für Ausländerausweise von EU/EFTA-Bürgern in Glarus erfasst werden. Insbesondere Bürger aus Drittstaaten sind zudem zwingend auf einen gültigen bio - metrischen Ausländerausweis angewiesen. Ohne einen solchen Ausweis könnten viele alltägliche Geschäfte nicht abgewickelt werden. Saisonale Schwankungen können durch die zweite Erfassungsstation effizienter aufgefangen werden. Die Wiedereröffnung des Glarner Passbüros kann trotz bestehender COVID-19-Einschränkungen statt - finden. Nach der Wiedereröffnung wird streng auf die Einhaltung von Schutzmassnahmen für die Kunden und die Mitarbeitenden geachtet. Die Mindestabstände können dank grösseren Räumlichkeiten besser ein - gehalten werden. Nach wie vor ist eine vorgängige Terminvereinbarung telefonisch oder online möglich. Der Umbau konnte zeitgerecht ab - geschlossen werden. Das Passbüro Das Passbüro befindet sich an der Postgasse 29 in Glarus. Weitere Informationen zur Terminvereinbarung gibt es unter www.gl.ch/ verwaltung/sicherheit-und-justiz/justiz/ schweizerpass/antrag-schweizerpasskombi-angebot.html/2871. ●

Donnerstag, 30. April 2020 | Seite 15 Kanton Glarus Kantonale Führungsorganisation (KFO) Kanton Glarus Coronavirus-Update Aktuelle Coronavirus-Fallzahlen, gemeldet durch die Kantonale Führungs - organisation des Kantons Glarus. Stand Dienstag, 28. April 2020, 13.30 Uhr: 121 bestätigte Fälle, 3 Hospitalisierungen und 8 Todesfälle. Die Zahl der bestätigten Fälle umfasst die seit Coronavirus-Beginn erfassten Personen, die positiv auf COVID-19 getestet wurden. Bereits wieder genesene Personen sind in diesen Zahlen ebenfalls enthalten. Es ist zu berücksichtigen, dass die genannten Fallzahlen nicht die Realität abbilden. Einerseits treffen Meldungen über bestätigte Fälle schubweise beim Kanton ein. Andererseits ist von einer nicht messbaren Dunkelziffer auszugehen (Personen, die krank sind, aber nicht getestet wurden). • Montag, 27. April 2020, 13.30 Uhr: 121 bestätigte Fälle, 3 Hospitalisierungen und 7 Todesfälle. • Freitag, 24. April 2020, 13.00 Uhr: 117 bestätigte Fälle, 3 Hospitalisierungen und 7 Todesfälle. • Donnerstag, 23. April 2020, 13.30 Uhr: 117 bestätigte Fälle, 3 Hospitalisierungen und 6 Todesfälle. • Mittwoch, 22.April 2020,13.30Uhr: 117 bestätigte Fälle, 3 Hospitalisierungen und 6 Todesfälle. • Dienstag, 21. April 2020, 13.30 Uhr: 115 bestätigte Fälle, 3 Hospitalisierungen und 6 Todesfälle. • Montag, 20.April,13.00 Uhr:114 bestätigte Fälle, 5 Hospitalisierungen und 5 Todesfälle. • Freitag, 17. April, 13.00 Uhr: 108 bestätigte Fälle, 4 Hospitalisierungen und 3 Todesfälle. • Donnerstag,16.April,13.00 Uhr: 106 bestätigte Fälle, 4 Hospitalisierungen und 3 Todesfälle. • Mittwoch, 15. April, 12.00 Uhr: 105 bestätigte Fälle, 2 Hospitalisierungen und 2 Todesfälle. • Dienstag, 14. April, 13.30 Uhr: 105 bestätigte Fälle, 2 Hospitalisierungen und 2 Todesfälle. • Montag, 13. April, 17.00 Uhr: 91 bestätigte Fälle, 2 Hospitalisierungen und 2 Todesfälle. • Samstag, 11. April, 17.00 Uhr: 91 bestätigte Fälle, 2 Hospitalisierungen und 2 Todesfälle. • Donnerstag, 9. April, 13.00 Uhr: 67 bestätigte Fälle, 2 Hospitalisierungen und 2 Todesfälle. • Mittwoch, 8. April, 13.00 Uhr: 64 bestätigte Fälle, 2 Hospitalisierungen und 2 Todesfälle. • Dienstag, 7. April, 13.00 Uhr: 63 bestätigte Fälle, 2 Hospitalisierungen und 2 Todesfälle. • Montag, 6. April, 13.30 Uhr: 63 bestätigte Fälle, 2 Hospitalisierungen und 2 Todesfälle. • Freitag, 3. April, 13.30 Uhr: 59 bestätigte Fälle, 5 Hospitalisierungen und 2 Todesfälle. • Donnerstag, 2. April, 13.30 Uhr: 58 bestätigte Fälle, 5 Hospitalisierungen und 2 Todesfälle. • Mittwoch, 1.April, 13.30 Uhr: 56 bestätigte Fälle, 5 Hospitalisierungen und 2 Todesfälle. • Dienstag, 31.März,13.30Uhr: 53bestätigte Fälle, 5 Hospitalisierungen und 2 Todesfälle. • Montag, 30. März, 13.30 Uhr: 50 bestätigte Fälle,1Hospitalisierung und 1 Todesfall. • Samstag, 28. März,13.30 Uhr: 47 bestätigte Fälle, 3 Hospitalisierungen und 1 Todesfall. • Freitag, 27. März 2020, 13.30 Uhr: 44 bestätigte Fälle und 3 Hospitalisierungen. • Donnerstag, 26. März, 13.30 Uhr: 43 bestätigte Fälle und 2 Hospitalisierungen. • Dienstag, 24.März,13.30Uhr: 40bestätigte Fälle und 2 Hospitalisierungen. • Montag, 23. März, 13.30 Uhr: 33 bestätigte Fälle und 3 Hospitalisierungen. Fragen zum Coronavirus Um das Informationsbedürfnis der Glarnerinnen und Glarner zielgerichtet abzudecken, stehen von Montag bis Freitag von 08.00 bis 12.00 und von 14.00 bis 17.00 Uhr kantonale Telefonnummern zur Verfügung. Das «Sorgentelefon» ist zusätzlich am Samstag und am Sonntag von 08.00 bis 10.00 und von 16.00 bis 18.00 Uhr offen: Allgemeine Fragen: Telefon 055 645 67 00 E-Mail: hotline@gl.ch Medizin (COVID-19-Praxis), Coronavirus: Telefon 055 646 20 60 Wirtschaft: Arbeitgeber/Unternehmen: Telefon 055 646 66 20 E-Mail: arbeitsamt@gl.ch Selbständigerwerbende/ Angestellte: Telefon 055 648 11 80 E-Mail: info@svgl.ch Arbeitsuchende: Telefon 055 646 66 70 E-Mail: rav.sekretariat@gl.ch Kultur: INSERATEANNAHME Generalversammlung der GRB Glarner Regionalbank Schriftliche Durchführung Die aktuelle Situation rund um das Coronavirus beeinflusst unser aller Leben sehr stark und scheint eine ordentliche Durchführung der Generalversammlung der GRB Glarner Regionalbank auf längere Zeit zu verunmöglichen. Am 16. März 2020 hat der Schweizer Bundesrat den Ausbruch des Coronavirus zur «ausserordentlichen Lage» erklärt. Der Bundesrat hat aufgrund der Situation mit Artikel 6a der «Verordnung 2 über Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus» die Möglichkeit geschaffen, dass die Genossenschafterinnen und Genossenschafter ihre Rechte auf dem schriftlichen Weg ausüben können. Für die GRB Glarner Regionalbank hat die Gesundheit der Genossenschafterinnen und Genossenschafter sowie Mitarbeitenden höchste Priorität. Deshalb hat der Verwaltungsrat der GRB Glarner Regionalbank in seiner Sitzung vom Mittwoch, 15. April 2020, entschieden, die Generalversammlung auf schriftlichem Weg durchzuführen. Telefon 055 646 63 01 E-Mail: kultur@gl.ch Sport: Telefon 055 646 62 07 E-Mail: sport@gl.ch «Sorgentelefon»: Telefon 055 646 60 50 Mail: koordination.gesundheit@gl.ch ) 055 6474747 * fridolin@fridolin.ch Die ordentliche Generalversammlung findet am Mittwoch, 3. Juni 2020, 18.00 Uhr, in unserem Hauptsitz in Schwanden statt. Aufgrund der Verordnung des Bundesrates muss die Generalversammlung in Abwesenheit der Genossenschafterinnen und Genossenschafter durchgeführt werden. Eine persönliche Teilnahme ist nicht möglich. Die Unterlagen zur schriftlichen Abstimmung werden den Genossenschafterinnen und Genossenschaftern per Post zugestellt. Die Anträge des Verwaltungsrates, die an der ursprünglich geplanten Generalversammlung traktandiert waren, werden somit schriftlich zur Abstimmung gelangen. ● pd. Weitere Informationen sind unter www. glarner-regionalbank.ch abrufbar.