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19. Ausgabe 2020 (7. Mai 2020)

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Wir sind auch jetzt für

Wir sind auch jetzt für Sie da! Vom 12. Mai – 31. Juli offerieren wir Ihnen 30% Rabatt aufs ganze Sortiment. Ladenöffnung ab Mo., 11. Mai, in Schwanden und Näfels Unter Einhaltung der vorgeschriebenen Schutzmassnahmen bedienen wir Sie gerne wieder persönlich im Geschäft. Wir sind erreichbar Telefon: 079 513 19 29 Angelo Ferrari Mail: info@messer-ferrari.ch Onlineshop: www.messer-ferrari.ch Jetzt aktuell: Grill und Gaslieferung, Sonnenschirme, Sortiment SodaStream, Kohlensäurezylinder, Kaffeemaschinen. Gratis-Hauslieferdienst oder Abholung in Schwanden Nach Lockdown ab sofort wieder offen! 15% Rabatt auf Reparaturen vom 7. bis 21. Mai Kirchweg 4, 8750 Glarus 055 640 34 82 Vielen Dank für Ihren Besuch! Ihr Schuhmacher Vecchio Freitag und Samstag für Sie geöffnet Äpfel/Birnen Fr. 1.80/kg Süssmost Fr. 3.– /1,5 Liter Regionale Erdbeeren St.Galler Spargeln Verkauf: Freitag und Samstag Obstbau Heinzelmann, Hinterdorfstrasse 83, 8753 Mollis www.obstbau-heinzelmann.ch am Sonntag, 10. Mai, liefern wir zu Ihnen nach Hause: MUTTERTAGS-MENÜ Rauchlachsrösli mit Mini-Brioche *** Kalbsschulterbraten an Portojus mit Kartoffelgratin und Gemüse. *** Schoggimousse Fr. 48.– Bitte Muttertags-Menü telefonisch vorbestellen bis Samstag, 20.00 Uhr, unter 055 612 10 40 Bestellzeiten: Mittwoch bis Sonntag Mittag Vorbestellung bis 11.00 Uhr Abend 17.30 bis 21.00 Uhr Wir sind weiterhin für unsere Kuntschaft da!

Donnerstag, 7. Mai 2020 | Seite 27 Blumen Hirt, Linthal Pflanzen jetzt nach draussen bringen Gesunde und starke Pflanzen in einer Riesenauswahl – produziert am Fusse des Tödi bei Blumen Hirt in Linthal. Herzlich willkommen bei Blumen Hirt in Linthal. Das Wetter mit all seinen Kapriolen hat auch in der Pflanzenanzucht zu einigen nicht üblichen Massnahmen geführt, eine echte Herausforderung auch für die Gärtnerei Hirt in Linthal. Jetzt ist es Zeit, dass im Garten und PRO SENECTUTE GLARUS 100 Jahre (Foto: zvg) auch auf dem Balkon Altes gepflegt und Neues gepflanzt werden will. Wir haben das Winterhalbjahr genutzt und auf 5000m 2 , wovon 2000m 2 unter Glas, das Sortiment voll auf Sommer eingestellt. Im Jahresbericht 2019 zeigen die Verantwortlichen von PRO SENECTUTE GLARUS auf, wie anerkannt und geschätzt die Institution mit Sitz an der Gerichtshausstrasse 10 in Glarus ist. Stets wird kompetent und behutsam beraten und mit der notwendigen Diskretion begleitet. Zur 100-Jahr-Feier gab es auch Blumen. Mit dem Motto «Zeitreise» wurde im März 2019 das 100-jährige Bestehen in der lintharena sgu in Näfels gefeiert. Einst gründete die Gemeinnützige Gesellschaft des Kantons Glarus die «Stiftung für das Alter». Sie war bis zur Einführung der AHV im Jahre 1948 für die finanzielle Unterstützung der Betagten aktiv. Dann wurden die Angebote sukzessive ausgeweitet und Heutigem angepasst. Leiter der Geschäftsstelle der PRO SENECTUTE GLARUS ist Peter Zimmermann. Im Sekretariat setzen sich Valérie Brand, Barbara Vogel (Finanzen, Reinigungsdienst, Kurswesen) und Fabienne Zogg (Kaufmännisches) ein. Den Stiftungsrat präsidiert Daniela Gallati-Landolt, Näfels. (Archivfoto: me) Zahlen und Fakten im Jahresbericht zeigen, wie intensiv die Verantwort - lichen bei verschiedensten Alters - themen einbezogen sind. Über 1100 Personen nutzten das Angebot «Informationsvermittlung und Triage». Beinahe 60 Betagte wurden im Rahmen von gesetzlichen Mandaten betreut. Mehr als 400 nutzten eines der un - entgeltlichen Beratungsangebote. Für die Milderung von Notlagen wurden rund 82 700 Franken in Form von Direkthilfen ausgerichtet. Und wäh - rend mehr als 7000 Stunden waren Verantwortliche des Reinigungs - dienstes im Einsatz. Es wurden spe - zifische Informationsangebote in Schwanden und Ennenda besucht. Exakt 254 Mal wurde beim Ausfüllen von Steuererklärungen geholfen. Im Als noch eine von wenigen Schweizer Gärtnereien unterhalten wir, nebst vielem anderem, seit zirka 30 Jahren über 40 Sorten eigene Geranien- Mutterpflanzenstämme, wovon wir jährlich in den Gewächshäusern zirka 150 000 gesunde Stecklinge bis hin zur verkaufsfertigen Ware vermehren. Deshalb sind alle Pflanzen an unsere extremen klimatischen Verhältnisse angepasst, sogenannt «alpin gehärtet» – eben kaufen, wo es wächst. Aus der Region – für die Region Unser Ziel ist es, Pflanzen zu produzieren, die von Mai bis Oktober – egal bei welchen Witterungsbedingungen – die volle Blüte und beständiges Wachstum liefern. Denn ohne Kontinuität keine Qualität. So setzen wir auch in Zukunft auf das, was uns in der Vergangenheit stark gemacht hat: kompromisslose Arbeit am Detail. Erst dadurch kommt die Schönheit einer Pflanze voll zur Blüte. Die Vegetation ist jetzt so weit fort - geschritten, dass auch die Pflanzen nach draussen gebracht werden können. Immer mehr Kunden, welche die Pflanzen noch gerne selber einsetzen, bemerken die Vorzüge der mittlerweile überaus beliebten «Hirt»-Spezialdünger-Mischung, die dieses Jahr wieder gratis abgegeben wird, welche sowohl als Startdünger für gutes Anwachsen wie auch als Langzeitdünger für kräftige Pflanzen und leuchtende Blüten dient. Auch das Bepflanzen der Balkon - kisten – nach Ihren Wünschen – ist eine weitere Stärke von uns. Für den bestmöglichen Blüherfolg sollten die Pflanzen so schnell als möglich aus dem Gewächshaus in die Blumen - gefässe eingepflanzt werden. Deshalb bringen Sie doch Ihre Balkonkisten und Blumengefässe einfach vorbei, und nach kurzer Anpflanzzeit können Sie diese gleich wieder mit nach Hause nehmen. ● pd. Blumen Hirt, Linthal, Telefon 055 64313 44. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 07.45 bis 11.45 und von 13.15 bis 18.15 Uhr und Samstag von 07.45 bis 11.45 Uhr. Weitere Infos unter www.blumenhirt.ch. Bereich «Senioren für Senioren» werden 2182 Einsatzstunden erwähnt. Hitverdächtig sind die Musikstubete und das Seniorenkino in der Kulturbuchhandlung Wortreich Glarus, das Verweilen am wöchentlichen Treff 60+, das Auseinandersetzen mit dem «Docupass» (mit Patientenverfügung), Anordnungen zum Todesfall, «Anleitungen zum Vorsorgeauftrag und Vorsorgeausweis», die Teilnahme an Einführungen für die richtige Benützung von Smartphone und Tablet, das sportliche Betätigen oder das vertiefende Kennenlernen einer Fremdsprache. Eigentlich geht es immer darum, so lange als immer möglich selbst - bestimmt wohnen zu können. Man weiss sich gut und dauerhaft begleitet. Damit alles zum Tragen kommt, sind Solidarität und grosszügiges finanzielles Mittragen von wesentlicher Bedeutung. Die Verantwortlichen verdanken die willkommenen Spenden von Privaten; der Hatt-Bucher-Stiftung, Zürich; der Teamco-Foundation Schweiz; der Glarner Kantonalbank; dem Kanton Glarus und den drei politischen Gemeinden sowie der Fridolin Druck und Medien. ● me Erreichbar ist die Geschäftsstelle von Montag bis Freitag von 08.00 bis 11.00 und von 14.00 bis 16.30 Uhr telefonisch unter 055 645 60 20 oder per E-Mail: info@gl.prosenectute.ch. Unter www.gl.pro-senectute.ch werden Interessierte detailliert informiert. Glarner Ortsparteien fordern Zeichen für die Unternehmen Am Dienstag, 28. April, nach einer Telefonkonferenz aller Ortsparteien, ging der Brief der Parteien an den Gemeinderat; am Donnerstag sprach der FRIDOLIN mit Parteipräsident Roland Goethe – auch über die Frage, wie den Kleinsten geholfen wird. Roland Goethe, Präsident FDP Glarus, will darüber nachdenken, wo die Gemeinde ihren Unternehmern helfen kann. (Foto: FJ) Der Energierappen, den die Gemeinde - versammlung am 29. November 2019 einführte, ist eine noch junge Gebühr. Ihr Ziel: Mit einem kleinen Beitrag einen Fonds füllen, aus dem dereinst z. B. Energiesanierungen von Gemeindeliegenschaften finanziert werden sollen. «Er ist ein Zeichen für den Umweltschutz und soll es auch bleiben. Aber derzeit haben wir mit der Coronavirus-Krise ein gröberes Problem, deshalb fordern wir vom Gemeinderat, dass er diese Gebühr für die kommenden zwei Jahre aussetzt.» Tatsächlich dürfte es so sein, dass die meisten Haushalte und kleineren Glarner Gewerbebetriebe diese Abgabe kaum spüren – zu klein ist ihr Energieverbrauch. Doch für die mittleren und grösseren Betriebe kann das 12 000 bis 30 000Franken im Jahr ausmachen. «Für sie wäre es eine grosse Entlastung», so Roland Goethe. «Es geht uns nicht darum, den Umweltschutzgedanken beiseitezuschieben, der hinter dem Energierappen steht. Es geht darum, den Beitrag jetzt auszusetzen, danach kann und soll man wieder in den Umweltschutz investieren.» Was soll die Gemeinde tun? Ebenso wichtig seien aber Zeichen für die Kleinen: «Es braucht auch Mass - nahmen für kleine und Kleinst - betriebe, die durch die Maschen des Unterstützungsnetzes fallen. Jene, die trotz Umsatzeinbussen, ihren Betrieb während Corona offenhielten und die das jetzt zu spüren bekommen. Das muss man ebenfalls von der Gemeinde her anschauen, denn Glarus lebt vom Kleingewerbe und den Kleinbetrieben.» In anderen Schweizer Gemeinden könnten, so Goethe, Kleine, die wenig bekommen, einen Antrag auf Entlastung von Mieten oder Gebühren stellen, der dann von der Gemeinde geprüft werde. «Wenn ihnen geholfen wird, ist allen geholfen. Wir haben in Glarus viele Junge, die sich selbstständig gemacht haben und die jetzt am Anfang stehen. Ich gratuliere jeder und jedem zum Mut, anzufangen. Wir sind reich genug, dass wir die jetzt unterstützen können. Denn es wäre schade um jeden einzelnen Betrieb, der wegen der Coronavirus-Krise schliessen muss.» Man könnte z. B. mit dem Gemeinderat zusammen ein einfaches Formular mit drei bis vier Fragen für Klein - betriebe ausarbeiten, wo diese dann ihre Bedürfnisse und Situation bekanntgeben. Neue Form der Politkultur Dabei handelt es sich bei diesem parteiübergreifenden Antrag an den Gemeinderat auch um eine neue Form der überparteilichen Politarbeit – die direkte Anregung an die Exekutive. In Zeiten, wo es zu lange dauert, bis eine Versammlung einberufen werden kann, übernehmen die Parteien die wichtige Funktion, Anstösse zur Exekutivpolitik zu geben. «Unser Antrag soll gelesen werden, und ich vertraue dem Gemeinderat, dass wir dann auch ein gutes Gespräch haben werden.» ● FJ Forderung an den Gemeinderat Glarus Energie-Rappen aussetzen Die bürgerlichen Parteien der Gemeinde Glarus (FDP, CVP, BDP, SVP) sowie die Glarner Handelskammer und der Gewerbeverband des Kantons Glarus fordern den Gemeinderat Glarus auf, den Energierappen für die Jahre 2020 und 2021 auszusetzen sowie weitere Massnahmen für die Glarner Gewerbe- und Kleinbetriebe auszuarbeiten. Die Folgen der Coronavirus-Krise werden das Gewerbe wie die Industrie noch sehr lange beschäftigen und entsprechend finanzielle Folgen haben. Auch wenn sich die Lage im Sommer/ Herbst etwas entspannen dürfte, der Wirtschaftsmotor wird auch im kommenden Jahr noch «stottern». Die Parteien erwarten nun von der Gemeinde Glarus, entsprechende Massnahmen einzuleiten. Dazu machen sie dem Gemeinderat Glarus die nachstehenden Vorschläge und bitten, diese als verbindliche Anträge entgegenzunehmen. An der Herbstgemeindeversammlung vom 29. November 2019 haben die Stimmberechtigten einem Antrag des Gemeinderates für eine Stromabgabe von 1 Rappen zugestimmt. Jede von den TB Glarus verkaufte Kilowattstunde wird mit 1 Rappen zusätzlich belastet und einem Energiefonds zugewiesen. Die Parteien erwarten vom Gemeinderat Glarus, dass diese Abgabe für die Jahre 2020 und 2021ausgesetzt wird. Damit werden das Gewerbe wie die Industrie von direkten Abgaben entlastet, die sich dann bei den Unternehmen auf die Liquidität und möglichen Investitionen auswirken. Bereits verrechnete Abgaben 2020 könnten der Bevölkerung und den Betrieben auf die nächste Strom - rechnung gutgeschrieben werden. Die Parteien sind sich bewusst, dass diese Massnahme insbesondere die grossen Betriebe mit grossem Energie verbrauch entlastet. Deshalb fordern sie vom Gemeinderat Glarus, weitere Massnahmen für die Glarner Gewerbe- und Kleinbetriebe auszu - arbeiten, die ebenfalls Unterstützung in diesem wirtschaftlich schwierigen Jahr benötigen. Die Parteien erwarten vom Gemeinderat Glarus im Mai 2020 seine Stellungnahme zu ihren Anträgen. Ebenfalls sind sie gerne bereit, den Gemeinderat Glarus in einem offenen Gespräch mit konkreten Ideen für weitere Massnahmen zu unterstützen. ● pd.