Aufrufe
vor 2 Monaten

21. Ausgabe 2020 (20. Mai 2020)

Mittwoch,

Mittwoch, 20. Mai 2020 | Seite 6 Kanton Glarus Departement Finanzen und Gesundheit Am Montag, 11. Mai 2020 Contact Tracing wieder aufgenommen Der Kanton Glarus nahm am Montag, 11. Mai 2020, das Contact Tracing wieder auf. Kontaktpersonen von Infizierten sollen damit frühzeitig erkannt und gezielt unter Quarantäne gestellt werden können. Das Proximity-Tracing-App soll beim Kontaktmanagement helfen. (Foto: © Keystone/L. Gillieron) Gleichzeitig mit den Lockerungen des Bundesrates soll die Ausbreitung des Coronavirus und die Anzahl von Neuinfektionen möglichst gering gehalten werden. Contact Tracing (CT) bezeichnet die Rückverfolgung von Infektionsketten. Dabei sollen Personen identifiziert werden, die engen Kontakt zu einer erkrankten Person hatten und von dieser angesteckt sein könnten. Nachdem Kontakte von infizierten Personen zu Beginn der Coronavirus- Pandemie bereits zurückverfolgt Kanton Glarus Kantonale Führungsorganisation (KFO) Kanton Glarus Coronavirus-Update wurden, wurde diese Praxis mit dem Ansteigen der Fallzahlen in den meisten Kantonen – auch im Kanton Glarus – wieder eingestellt. Am Montag,11. Mai 2020, musste das Contact Tracing auf Anordnung des Bundesrates überall in der Schweiz wieder aufgenommen werden. Zuständig für die Umsetzung sind die Kantone. Wie läuft Contact Tracing ab? Die Personen mit engen Kontakten zu erkrankten Personen werden ausfin- Aktuelle Coronavirus-Fallzahlen, gemeldet von der Kantonalen Führungs - organisation des Kantons Glarus. Stand: Montag, 18. Mai 2020, 13.00 Uhr: 128 bestätigte Fälle, 2 Hospitalisierungen und 12 Todesfälle. Die Zahl der bestätigten Fälle umfasst die seit Coronavirus-Beginn erfassten Personen, die positiv auf COVID-19 getestet wurden. Bereits wieder genesene Personen sind in diesen Zahlen ebenfalls enthalten. Es ist zu berücksichtigen, dass die genannten Fallzahlen nicht die Realität abbilden. Einerseits treffen Meldungen über bestätigte Fälle schubweise beim Kanton ein. Andererseits ist von einer nicht messbaren Dunkelziffer auszugehen (Personen, die krank sind, aber nicht getestet wurden). • Donnerstag,14.Mai 2020,13.30Uhr: Uhr: 128 bestätigte Fälle, 2 Hospitalisierungen und 12 Todesfälle. • Montag,11.Mai 2020,13.30Uhr:127 bestätigte Fälle, 2 Hospitalisierungen und 12 Todesfälle. • Freitag, 8. Mai 2020, 13.30 Uhr: 125 bestätigte Fälle, 2 Hospitalisierungen und 12 Todesfälle. • Donnerstag, 7. Mai 2020, 13.00 Uhr: 125 bestätigte Fälle, 2 Hospitalisierungen und 12 Todesfälle. • Mittwoch, 6. Mai 2020, 13.00 Uhr: 125 bestätigte Fälle, 2 Hospitalisierungen und 12 Todesfälle. • Dienstag, 5. Mai 2020, 13.00 Uhr: 122 bestätigte Fälle, 2 Hospitalisierungen und 12 Todesfälle. • Montag, 4.Mai 2020,13.00Uhr: 122 bestätigte Fälle, 2 Hospitalisierungen und 12 Todesfälle. • Freitag, 1. Mai 2020, 13.00 Uhr: 122 bestätigte Fälle, 2 Hospitalisierungen und 11 Todesfälle. • Donnerstag, 30. April 2020, 13.30 Uhr: 122 bestätigte Fälle, 2 Hospitalisierungen und 10 Todesfälle. • Mittwoch, 29.April 2020,13.30 Uhr: 122 bestätigte Fälle, 3 Hospitalisierungen und 9 Todesfälle. • Dienstag, 28.April 2020, 13.30 Uhr: 121 bestätigte Fälle, 3 Hospitalisierungen und 8 Todesfälle. • Montag, 27. April 2020, 13.30 Uhr: 121 bestätigte Fälle, 3 Hospitalisierungen und 7 Todesfälle. • Freitag, 24. April 2020, 13.00 Uhr: 117 bestätigte Fälle, 3 Hospitalisierungen und 7 Todesfälle. • Donnerstag, 23. April 2020, 13.30 Uhr: 117 bestätigte Fälle, 3 Hospitalisierungen und 6 Todesfälle. • Mittwoch, 22.April 2020,13.30Uhr: 117 bestätigte Fälle, 3 Hospitalisierungen und 6 Todesfälle. • Dienstag, 21. April 2020, 13.30 Uhr: 115 bestätigte Fälle, 3 Hospitalisierungen und 6 Todesfälle. • Montag, 20.April,13.00 Uhr:114 bestätigte Fälle, 5 Hospitalisierungen und 5 Todesfälle. • Freitag, 17. April, 13.00 Uhr: 108 bestätigte Fälle, 4 Hospitalisierungen und 3 Todesfälle. • Donnerstag,16.April,13.00 Uhr: 106 bestätigte Fälle, 4 Hospitalisierungen und 3 Todesfälle. • Mittwoch, 15. April, 12.00 Uhr: 105 bestätigte Fälle, 2 Hospitalisierungen und 2 Todesfälle. • Dienstag, 14. April, 13.30 Uhr: 105 bestätigte Fälle, 2 Hospitalisierungen und 2 Todesfälle. dig gemacht. Sie müssen sich in eine zehntägige Quarantäne begeben. Diese Personen werden täglich tele - fonisch kontaktiert. Die sogenannten Tracer erkundigen sich nach ihrem Wohlbefinden. Treten Symptome auf, kann bei einer Kontaktperson von einer Ansteckung ausgegangen werden. Für die weitere Abklärung ist der Hausarzt zuständig. Wie wird Contact Tracing im Kanton Glarus organisiert? Der kantonsärztliche Dienst hat ein flexibles Team aus Personen der Verwaltungen des Kantons Glarus und der Gemeinde Glarus, der Kantonsschule und aus der Ärzteschaft zusammengestellt. Das Personal arbeitet dezentral, das heisst am an gestammten Arbeitsplatz. Bei Bedarf kann das Team ausgebaut werden. Was ist mit der vielzitierten App? Die sogenannte Proximity-Tracing- App soll beim Kontaktmanagement helfen, indem sie bisher nicht bekannte Infektionsketten durch die Identifizierung von engen Kontakten erkennen soll. Die App wird aber das klassische «von Hand gemachte» Contact Tracing nicht ersetzen können. Federführend bei der Lancierung dieser App ist der Bund. Er rechnet damit, dass die App frühestens im Laufe des Junis bereitstehen wird. Daneben stehen bald verschiedene Software-Applikationen für das Bearbeiten von Daten für die Tracing-Teams der Kantone bereit. Der Kanton Glarus hat sich für ein Produkt entschieden, das von den meisten anderen Kantonen ebenfalls verwendet wird. Was ist mit dem Datenschutz? Die Personendaten sind nur für die einmalige Verwendung des Contact Tracing verfügbar. ● • Montag, 13. April, 17.00 Uhr: 91 bestätigte Fälle, 2 Hospitalisierungen und 2 Todesfälle. • Samstag, 11. April, 17.00 Uhr: 91 bestätigte Fälle, 2 Hospitalisierungen und 2 Todesfälle. • Donnerstag, 9. April, 13.00 Uhr: 67 bestätigte Fälle, 2 Hospitalisierungen und 2 Todesfälle. • Mittwoch, 8. April, 13.00 Uhr: 64 bestätigte Fälle, 2 Hospitalisierungen und 2 Todesfälle. • Dienstag, 7. April, 13.00 Uhr: 63 bestätigte Fälle, 2 Hospitalisierungen und 2 Todesfälle. • Montag, 6. April, 13.30 Uhr: 63 bestätigte Fälle, 2 Hospitalisierungen und 2 Todesfälle. • Freitag, 3. April, 13.30 Uhr: 59 bestätigte Fälle, 5 Hospitalisierungen und 2 Todesfälle. • Donnerstag, 2. April, 13.30 Uhr: 58 bestätigte Fälle, 5 Hospitalisierungen und 2 Todesfälle. • Mittwoch, 1.April, 13.30 Uhr: 56 bestätigte Fälle, 5 Hospitalisierungen und 2 Todesfälle. • Dienstag, 31.März,13.30Uhr: 53bestätigte Fälle, 5 Hospitalisierungen und 2 Todesfälle. • Montag, 30. März, 13.30 Uhr: 50 bestätigte Fälle,1Hospitalisierung und 1 Todesfall. • Samstag, 28. März,13.30 Uhr: 47 bestätigte Fälle, 3 Hospitalisierungen und 1 Todesfall. • Freitag, 27. März 2020, 13.30 Uhr: 44 bestätigte Fälle und 3 Hospitalisierungen. • Donnerstag, 26. März, 13.30 Uhr: 43 bestätigte Fälle und 2 Hospitalisierungen. • Dienstag, 24.März,13.30Uhr: 40bestätigte Fälle und 2 Hospitalisierungen. • Montag, 23. März, 13.30 Uhr: 33 bestätigte Fälle und 3 Hospitalisierungen. ● pd. Kanton Glarus Departement Finanzen und Gesundheit COVID-19 Für medizinische Fragen sind wieder Hausärzte zuständig Die telefonische Beratungsstelle für medizinische Fragen im Zusammenhang mit COVID-19 wurde eingestellt. Seit Montag, 18. Mai 2020, sind wieder die Hausärzte für Fragen zuständig. Anlaufstelle für medizinische Fragen zu COVID-19 sind seit Montag, 18. Mai 2020, wieder die Hausärzte. (Foto: © iStock) Am Montag, 18. Mai 2020, wurde die Infoline für medizinische Fragen aufgelöst. Der vom Ärzte-Netstal-Team betriebene Auskunftsdienst entlastete in den letzten Wochen im Auftrag des Kantons Glarus die Ärzteschaft; diese Infoline hat ihren Zweck sehr gut erfüllt. Wurde die Infoline anfänglich gegen 170 Mal pro Tag angerufen, pendelten sich die Anrufe nun bei knapp 10 Anfragen ein. Vorstoss Motion «Impfen in der Apotheke vereinfachen» Gestützt auf Artikel 80 der Landratsverordnung reicht die glp-Landratsfraktion die nachfolgende Motion zur Überweisung an den Regierungsrat ein: Antrag Der Regierungsrat wird beauftragt, in Glarner Apotheken grundsätzlich alle Impfungen gemäss Schweizer Impfplan zuzulassen. Ausnahmen von diesem Grundsatz können in gesundheitlich begründeten Fällen vorgesehen werden. Begründung Impfen ist ein Akt der Solidarität. Gesunde Menschen impfen sich bei den meisten Krankheiten nicht primär für sich selbst, sondern, um vulnerable Personen zu schützen. Das gilt bei gefährlichen Krankheiten wie Masern genauso wie bei der Grippe und in Zukunft – wenn ein Impfstoff vorliegt – hoffentlich auch bei COVID-19. Umso wichtiger ist es, dass das Vornehmen einer Impfung für alle so unkompliziert und einfach wie möglich Anlaufstelle für medizinische Fragen zu COVID-19 sind seit Montag, 18. Mai 2020, wieder die Haus - ärzte. Die Ärzte können weiterhin Patienten für die Untersuchung in der COVID- 19-Praxis oder für einen COVID-19- Test anmelden. Sollte die Infektionswelle wieder ansteigen, wird die medizinische Infoline wieder aufgebaut. ● ist. Seit kurzem können im Kanton Glarus einige Impfungen in Apotheken vorgenommen werden (beispielsweise Grippe oder FSME) – das ist richtig. Verschiedene andere Kantone sind aber deutlich weiter: In den Kantonen Baselland und Solothurn können beispielsweise alle Personen ab 16 Jahren, die kein spezifisches Gesundheitsrisiko aufweisen, ohne ärztliche Verschreibung sämtliche Impfungen gemäss nationalem Impfplan in einer Apotheke durchführen lassen. In weiteren Kantonen wie Thurgau, Grau - bünden oder Luzern können alle Impfungen gemäss nationalem Impfplan ab der zweiten Dosis (nachdem die Erstimpfung durch den Arzt erfolgt ist) in einer Apotheke durch - geführt werden. Der Kanton Glarus soll sich ebenfalls einer dieser liberaleren Regelungen anschliessen. ● Landrat Pascal Vuichard, Mollis Landrat Ruedi Schwitter, Näfels Landrat Franz Landolt, Näfels Landrat Andrea Bernhard, Glarus