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25. Ausgabe 2020 (18. Juni 2020)

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Donnerstag, 18. Juni 2020 | Seite 20 Gemeindefeuerwehr Glarus Süd René Marti neuer Leiter René Marti arbeitet seit 2012 als Schadenexperte bei einer Versicherung im Kanton Glarus. In die ehemalige Stützpunktfeuerwehr Schwanden trat er im Jahr 2003 ein. Er absolvierte regelmässig spezifische Feuerwehrausbildungen und wurde im Jahr 2011 zum Vizekommandanten der Stützpunktfeuerwehr Kärpf ernannt. Seit dem Jahr 2017 ist er zudem Schweizerischer Feuerwehrinstruktor FKS. Der Gemeinderat Glarus Süd wählte René Marti am Donnerstag, 11. Juni, als Leiter Gemeindefeuerwehr Glarus Süd. Die Neubesetzung dieser Stelle nutzt die Gemeinde, um die bisherige Bezeichnung «Oberkommandant Feuerwehr» zu ersetzen. Wie sich im Projekt «Nova» herausstellte, be - inhaltet diese Funktion vorwiegend strategische Aufgaben. Daher bezeichnet die Gemeinde diese Rolle neu als «Leiter Gemeindefeuerwehr». ● René Marti übernimmt die Leitung der Gemeindefeuerwehr Glarus Süd am 1. Juli 2020. (Foto: zvg) Departement Wald und Landwirtschaft Glarus Süd Ruedi Stüssi neuer Förster HF Ruedi Stüssi aus Glarus ist ein erfahrener Förster HF; er arbeitete bisher in leitender Position für verschiedene Forstbereiche sowie in Naturgefahren- und Lawinenkommissionen. Mit diversen Ausbildungen in seinem Fachbereich erwarb sich Ruedi Stüssi gute Kenntnisse im naturnahen Waldbau, in der Betriebs- und Forstwirtschaft sowie im Naturgefahrenmanagement. Der Gemeinderat wählte Ruedi Stüssi am Donnerstag, 19. März, 2020 als Förster HF bei der Gemeinde Glarus Süd. Er tritt seine Stelle per 1.August 2020 im Departement Wald und Landwirtschaft an. ● Medikamente: Erst denken, dann schlucken. EDUARD-AEBERHARDT-STIFTUNG Katholische Kirche Glarus Süd Fünf Katechetinnen gehen Die fünf Katechetinnen Marion Zopfi, Rita Hug, Pia Brändle, Lydia Scherrer und Susanne Meister beenden ihre Tätigkeit für die Kirche Glarus Süd. Sie bedanken sich insbesondere für die gute Zusammenarbeit mit den Eltern. Marion Zopfi erteilte 12 Jahre lang Religionsunterricht in Schwanden und organisierte das Sternsingen, Rita Hug unterrichtete Religion in Schwanden von der 1. bis zur 6. Klasse, auch im Blockunterricht. Sie organisierte in alleiniger Regie jeweils das Krippenspiel und das Palmenbinden. Pia Brändle übernahm bei der 4. und 5. Klasse die Sakramenteneinführung, das Beichten und die10Gebote und organisierte Gottesdienste mit Kindern, Susanne Meister erteilte in der 1. Klasse Religionsunterricht und Lydia Scherrer organisierte 15 Jahre die Erst - kommunionfeiern, thematisierte sie 5 Jahre lang im Alleingang und unterrichtete in Linthal und Schwanden. Zudem gab sie jenen Kindern, die nicht am üblichen Wochentag zum Religionsunterricht kommen konnten, zu Hause Unterricht. Weiter organisierte sie 10 Jahre lang die Adventsfeiern in Linthal und Schwanden – samt dem Adventsbasteln – sowie die Martinsfeiern, die Bruder- Klaus-Feier in Luchsingen mit den Erstkommunionskindern und die Dankfeiern in Maria Bildstein. Sie war es auch, die das Palmenbinden vor 10 Jahren einführte. Die Schwander Katechetinnen ver - abschieden sich insbesondere von den Schulkindern und ihren Eltern. «Wir hatten zu ihnen eine schöne Be - ziehung, auch weil wir alle teilweise über 30 Jahre lang in Glarus Süd wohnhaft sind und den Seelsorgeraum ZUR FÖRDERUNG DER GESUNDHEIT Glarus Süd bestens kennen und lieben.» Die Aufgaben der Katechetinnen gingen von kleinen Geschenken bei der Geburt bis zum Trostspenden bei Todesfällen. «Meist hatten wir alle Kinder einer Familie nacheinander im Unterricht. Untereinander harmonierten wir und unterstützten uns gegenseitig.» Bei vielen unvergesslichen Stunden, bei Grill-Ausflügen und internen Festlichkeiten, aber auch bei der Planung von Pfarreiaktivitäten und bei speditiven Katechetensitzungen konnten sie mit der geistlichen Unterstützung durch die Pfarrherren Hans Mathis, Pepe Kohler, Felix Hunger und Joseph Naduvilaparambil segensreich wirken. «Leider hat uns auch das Coronavirus mit den Kindern auseinandergebracht – wir konnten uns nicht mehr von ihnen ver - abschieden und seit Mitte März nicht mehr unterrichten. Vor den Ferien gibt es keinen Unterricht mehr und ein neues Unti-Jahr wird es für uns nicht mehr geben.» Deshalb verabschieden sich die fünf Frauen auf diesem Weg von den Kindern und ihren Eltern. «Wir hoffen, dass ihr mit Freude auf unsere kreative Zeit zurückblickt, dass ihr Jesus immer als den Freund seht, den wir euch vermittelten. Bleibt in seiner Liebe und beschützt durch den Schutzengel. Alles Gute für die Familien, wir empfehlen euch dem Schutz Gottes und auf Wiedersehen – im Dorf, an euren Kirchenfesten oder sonstwo auf dem Lebensweg.» ● eing. Personenunterführung Näfels – Mollis Zusätzliche Kosten Die Personenunterführung Näfels – Mollis verteuert sich um rund 1,7 Mio. Franken und liegt daher über dem Kreditbeschluss der Gemeindeversammlung. Infolge Dringlichkeit des Geschäftes hat die Geschäftsprüfungskommission Glarus Nord nach intensiver Prüfung dem Zusatzkredit auf Antrag des Gemeinderates zugestimmt. Ein Abbruch des Projekts wurde geprüft, aus verschiedenen Gründen jedoch verworfen. Die Personenunterführung Näfels – Mollis wird teurer als ursprünglich angenommen: Wurde durch die Stimmberechtigten an den Gemeinde - versammlungen vom 23. November 2018 und 22. November 2019 noch Verpflichtungskredite von 0,36 resp. 6,91 Mio. Franken bewilligt, werden sich die Gesamtkosten für dieses Projekt letztlich auf 9,0 Mio. Franken belaufen. Die zusätzlichen Kosten waren zum Zeitpunkt der Beschluss - fassung durch die Gemeindeversammlung noch nicht bekannt. Die Gesamtkosten werden am Ende zu 47 Prozent durch die Gemeinde und 53 Prozent durch den Investor des Zschokke-Areals getragen. Der Kanton beteiligt sich an den Kosten der Gemeinde mit 0,9 Mio. Franken. Mehrkosten beim Baumeister und beim Elektroplaner Die Gründe für die zusätzlichen Kosten in der Höhe von1,7Mio. Franken liegen einerseits bei Mehrkosten, welche erst bei der detaillierten Planung im Nachgang zur Gemeinde - versammlung vom 22. November 2019 festgestellt wurden. Andererseits sind auf die öffentliche Ausschreibung der Baumeisterarbeiten mittels SVP Glarus Süd Entscheid begrüsst Die SVP Glarus Süd begrüsst den Entscheid des Gemeinderates, zwei Geschäfte infolge Dringlichkeit mit einem sogenannten «Kästlibeschluss» (Referendumsmöglichkeit) zu beschliessen. Die SVP Glarus Süd begrüsst den Entscheid des Gemeinderates, den Verpflichtungskredit über 845 000 Franken für den Stallneubau und Hüttenanbau Mittelstafel Alp Guetbächi in Linthal sowie einen weiteren Verpflichtungskredit über 745 000 Franken für den Brunnenstuben - neubau und die Quellfassung Fruttmatt in Linthal mit einem sogenannten «Kästlibeschluss» zu beschliessen und damit der Referendumsmöglichkeit zu unterstellen. Der Gemeinderat zeigt Führungs - verantwortung, indem er in dieser wirtschaftlich schwierigen Zeit wichtige und seit längerem geplante Projekte zur Umsetzung freigibt. Der Bevölkerung bietet sich nötigenfalls, parallel, die Möglichkeit des Referendums gemäss Gemeindeordnung. Ebenfalls zeigt sich die SVP Glarus Süd über den Entscheid des Gemeinderates, die Anträge auf Basis einer Kostenschätzung von10Prozent zu stellen, höchst erfreut. Über Jahre wurden die jeweiligen Kostenschätzungen auf der Basis von 20 Prozent von der Regionalpartei zu Recht kritisiert. ● Toni Gisler, Präsident SVP Glarus Süd Helfen Sie mit, Vogelopfer an Glas zu vermeiden! Gratis-Info: Schweizer Vogelschutz SVS Postfach, 8036 Zürich Telefon 044 457 70 20 Telefax 044 457 70 30 Online-Plattform SIMAP bis zum 14. Februar 2020 lediglich zwei Angebote eingegangen, welche beide deutlich über dem ursprünglichen Kosten voranschlag lagen. Die damit er forderliche Bewilligung zum not - wendigen Zusatzkredit von 1,7 Mio. Franken hätte an der Gemeinde - versammlung am 12. Juni 2020 ein - geholt werden sollen. Geschäftsprüfungskommission stimmt dem Zusatzkredit nach intensiver Beratung zu Die Realisierung der Personenunterführung kann jedoch zeitlich nicht aufgeschoben werden: Dies, da grosse Teile der Bauarbeiten an der Personenunterführung parallel zum Bau der Stichstrasse noch im Jahr 2020 erfolgen müssen. Ebenso ist die Personenunterführung wesentlicher Bestandteil des Entwicklungsschwerpunkts Näfels – Mollis und nimmt in den Planungen der Gemeinde Glarus Nord eine zentrale Rolle ein. Aufgrund des unaufschiebbaren Zeit - planes im Bau der Stichstrasse und der bereits durch den Gemeinderat erfolgten Arbeitsvergabe duldete das Projekt keinen Aufschub mehr. Es bestand deshalb Dringlichkeit in der Bewilligung des Zusatzkredites. Aus diesem Grund beantragte der Gemeinderat der Geschäftsprüfungskommission, dem Zusatzkredit von 1,7 Mio. Franken für die Personen - unterführung nach Art. 48 Abs. 3 FHG zuzustimmen. Art. 48 Abs. 3 FHG sieht vor, dass die Geschäfts - prüfungskommission die Bewilligung zu einem Zusatzkredit erteilen kann, wenn die Ausführung eines Vorhabens keinen Aufschub duldet. Die Geschäftsprüfungskommission stimmte diesem Antrag nach intensiver Prüfung und ausführlichen Gesprächen mit dem Gemeinderat am 26. Mai 2020 zu. Ein Projektabbruch wäre mit hohen Kosten und ungewissen Folgen verbunden gewesen Der Gemeinderat prüfte infolge der Zusatzkosten auch einen Abbruch des Projekts Personenunterführung Näfels – Mollis. Dieses Vorgehen wäre für die Gemeinde Glarus Nord jedoch mit ungewissen Folgen und ebenfalls beträchtlichen Kosten verbunden gewesen: Der Kostenstand betrug im Mai 2020 seitens Gemeinde bereits 2 Mio. Franken. Durch einen allfälligen Baustopp und die Rückbauarbeiten wäre mit zusätzlichen Kosten zu rechnen gewesen. Dazu hätten die verschiedenen Partner infolge Nichteinhaltung von abgeschlossenen Verträgen auf dem Rechtsweg Forderungen in unbekannter Höhe an die Gemeinde herantragen können. Dadurch wäre die Gemeinde Gefahr gelaufen, Kosten in Millionenhöhe leisten zu müssen, ohne am Ende eine reale Gegenleistung erhalten zu haben. ● Beschlüsse Gemeinderatssitzungen vom 27. Mai und 10. Juni 2020 News aus Glarus Nord Arbeitsvergaben Sanierung und Erweiterung lintharena sgu, Näfels Der Gemeinderat vergibt verschiedene Arbeiten für die Sanierung und Erweiterung der lintharena sgu: BKP 231.1: Schaltschrankanlagen, Fr. 322 215.60: Oswald Electric AG, Netstal BKP 281.1: Fugenlose Beläge, Fr. 56 806.85: Uniquefloor Switzerland, Cham BKP 282.4:Plattenbeläge, Fr. 1559 249.80: Fehlmann AG, Hunzenschwil Arbeitsvergabe Baumeisterarbeiten 2. Etappe Strassensanierung Lochberg – Boggen, Näfels Der Gemeinderat vergibt die Bau - meisterarbeiten für die 2. Etappe der Strassensanierung Lochberg – Boggen, Näfels, für Fr. 195 288.90 an die Walter Hösli AG, Glarus. Der Strassenabschnitt Obersee – Näfelserberg – Lochberg – Boggen befindet sich in einem schlechten Zustand. Aus diesem Grund wurde von der Gemeindeversammlung am 28. September 2018 ein Verpflichtungskredit in der Höhe von 550 000 Franken für die Sanierung genehmigt. Die 1.Etappe der Sanierungsarbeiten (Abschnitt Kreuzung Boggenberg/ Endiberg – Landoltberg) wurde bereits im Jahr 2019 ausgeführt. Verpflichtungs- und Nachtragskredit Verkehrsmassnahmen Oberseetal Näfels Der Gemeinderat genehmigt einen Verpflichtungs- und Nachtragskredit in der Höhe von 84 000Franken zu den getroffenen Verkehrsmassnahmen für das Oberseetal Näfels. Damit können die entsprechenden Massnahmen bis zum Ende der Wandersaison weiterhin sichergestellt werden. ● Per 30. September 2020 Demission von Hansjörg Stucki Gemeinderat und Ressortleiter Sicherheit Hansjörg Stucki tritt per 30. September 2020 aus dem Gemeinderat Glarus Nord zurück. Ebenso beendet er seine Tätigkeit in der GFO, in der ÖV-Kommission und in der Sicherheitskommission. Dies teilte Hansjörg Stucki dem Gemeinderat Glarus Nord mit Schreiben vom 10. Juni 2020 mit. Der Rücktritt erfolgt aus persönlichen Gründen. Der Gemeinderat bedauert diesen Entscheid. Hansjörg Stucki wurde an den Gesamterneuerungswahlen vom 4. März 2018 in den Gemeinderat Glarus Nord gewählt; er übernahm per 1. Juli 2018 das Ressort Sicherheit. Der Gemeinderat und die Mitarbeitenden der Gemeinde Glarus Nord danken Gemeinderat Hansjörg Stucki bereits jetzt für sein Engagement zugunsten der Gemeinde und der Bevölkerung. Über das weitere Vorgehen betreffend Ersatzwahl wird der Gemeinderat in seiner Sitzung vom 25. Juni 2020 befinden. ●

Donnerstag, 18. Juni 2020 | Seite 21 Verleihung des Dr.-Rudolf-Stüssi-Preises Preis geht an Dodo Brunner Die Schulkommission der Gemeinde Glarus verleiht Dora «Dodo» Brunner für ihre grossen und vielseitigen Dienste für die Öffentlichkeit den Dr.-Rudolf-Stüssi Preis. Damit wird die Liste der Preisträgerinnen und Preisträger um eine weitere Persönlichkeit aus der Gemeinde Glarus ergänzt. Sprachlehrerin an die Kaufmännische Berufsfachschule KBS Glarus. Im Jahr 2003 wurde sie dort zur Pro - rektorin gewählt und von 2010 bis 2018 leitete sie die KBS Glarus als Rektorin. 2008 wählte die Glarner Lands gemeinde Dodo Brunner ins Kantons gericht (Strafkammer), und 2012 erfolgte die Berufung ans Obergericht. Als Prorektorin der Kaufmännischen Berufsfachschule war sie auch Leiterin der Weiterbildungs - abteilung. Dort erweiterte sie das Kursangebot mit einem Glarnertüütsch-Kurs und war zusammen mit Marianne Dürst Benedetti, Hans Rhyner-Freitag, Ruedi Hertach und dem damaligen Rektor der KBS, Peter Wehrli, Gründungsmitglied der «Academia Glaronensis» – einer Organisation, die sich zum Ziel gesetzt hat, das kulturelle Erbe der Glarner Mundart zu pflegen. auch zum Ziel gesetzt, Ehrengaben für bedeutende Leistungen auf dem Gebiet der Forschung, der Wissenschaft oder der Kunst zu verleihen. Diese Ehrengaben werden nur an Personen verliehen, welche die Schule Glarus- Riedern besuchen oder besucht haben. Die Preisverleihung findet jeweils vor versammelter Schulbehörde statt. ● Bisherige Preisträgerinnen und Preisträger: Die erstmalige Preisverleihung erfolgte im Jahre1946 und ging damals an Dr.phil. Frieda Gallati. Seither wurde der Preis 30 Mal verliehen. Die letzten drei Preisträger waren: 20. 5. 2016: Rudolf Etter. Ehrung für sein jahrzehntelanges Engagement im Zeichen von Musik und Sport. 23. 5. 2008: Beat Gähwiler. Ehrung für sein vielfältiges und langjähriges Wirken für Theater, Musik und bildende Kunst, als Schauspieler und Regisseur, als Dirigent, Konservator und Galerist. 27.10. 2006: Rolf von Arx. Ehrung für seine vielfältigen Forschungsbeiträge zur Über den Dr.-Rudolf-Stüssi-Preis Geschichte des Landes Glarus. Im Dezember 1940 wurde der Dr.- Dodo Brunner. (Foto: zvg) Rudolf-Stüssi-Fonds vom damaligen Originalton der Academia Ständerat Dr. iur. Rudolf Stüssi gegründet. Er wurde gespeist aus Zu- Glaronensis verpflichted sich, ds «D Mitglider vu dr Academia Dora Brunner, welche als Dodo Brunner besser bekannt ist, besuchte wendungen und aus dem Erbe des Glaarnertüütsch z pfläge und z erhalte. D Academia isch fachliche von 1961 bis 1967 die Primarschule Stifters an die damalige Schul - in Glarus. Nach ihrer Ausbildung gemeinde Glarus-Riedern. Der Dr.- Biiraat für Glaarnertüütsch vu dr zur Sekundarlehrerin arbeitete sie Rudolf-Stüssi-Fonds fördert und Kaufmännische Pruefsfachschuel von 1976 bis 1994 als Lehrperson an unter stützt wissenschaftliche und KBS Glaris und beraatends Orgaan.» der Sekundarschule Glarus und an - künstlerische Arbeiten. Er kann echte, schliessend an der Sekundarschule ergänzende Bedürfnisse der Schule https://academia-glaronensis.jimdo.com/ Schwanden. 2001 wechselte sie als mitfinanzieren. Der Fonds hat sich Gemeinde Glarus Gemeinderatsbeschlüsse Der Gemeinderat Glarus hat die Mitgliedschaft beim Trägerverein Energiestadt beantragt, um das Label Energiestadt zu erreichen. Er hat eine schrittweise Einführung der neuen Öko-Abgabe beschlossen und legt die Abgabenhöhe für 2020 rückwirkend auf 0,5 Rp./kWh fest und für 2021 dann auf 1 Rp./kWh. Seit Anfang Januar 2019 liegt ein Energieplan für die Gemeinde vor. Er hat den Ist-Zustand hinsichtlich Gesamtenergieverbrauch analysiert. Abgestimmt auf die kommunale Entwicklung wurden Potenziale eruiert, um nachhaltige Energien zu nutzen, die Energieeffizienz zu steigern, den Verbrauch von fossiler Energie zu reduzieren und die Investitionen in die Versorgungsinfrastruktur zu optimieren. Dabei befasst sich der Energie plan vorwiegend mit der Wärmeversorgung. Die Ergebnisse des Energieplans fliessen in die nächste Revision der Ortsplanung ein. Der Energiebedarf pro Person in der Gemeinde Glarus ist im Schweizer Durchschnitt leicht überdurchschnittlich. Etwa die Hälfte der Energie wird für Wärme, ein Drittel für Mobilität und ein weiterer hoher Anteil für Strom verbraucht. Der heutige Energiebedarf zur Wärmeerzeugung kann mittels Gebäudesanierungen und Optimierungen um mehr als die Hälfte reduziert werden. Zudem kann dank einer effizienteren Verwendung bis 2050 die gesamte Energienachfrage durch lokale Erzeugung gedeckt werden. Label Energiestadt Der Zertifizierungsprozess bietet der Gemeinde eine fachliche Beratung zur Erreichung der Ziele der Energiestrategie 2050 des Bundes und er wirkt auf die Bevölkerung sensibilisierend. So beschloss der Gemeinderat Glarus, dass die Gemeinde dem Trägerverein Energiestadt beitritt, und es werden in einem Aktivitätenprogramm Massnahmen wie die Sanierung gemeindeeigener Liegenschaften, die Förderung von Wärmeverbünden, die öffentliche Beleuchtung mittels LED-Lampen usw. festgelegt. Sind 50 Prozent davon um - gesetzt, wird das Label Energiestadt erteilt. Die Massnahmen werden voraussichtlich hauptsächlich durch den Energiefonds finanziert, der durch die Öko-Abgabe der tb.glarus an die Gemeinde gespeist wird. Schrittweise Einführung der Öko-Abgabe Die Herbst-Gemeindeversammlung 2019 hatte die Werkordnung der Technischen Betriebe Glarus (tb.glarus) teilrevidiert und eine maximale Höhe der Konzessionsabgabe, die neu als Öko-Abgabe zweckgebunden einen Energiefonds speist, von 1 Rp./kWh beschlossen. Aufgrund der hohen Belastung der Wirtschaft wegen der Auswirkungen der Coronavirus- Pandemie hat sich der Gemeinderat nun für eine schrittweise Einführung der neuen Öko-Abgabe entschieden. Im April 2020 forderten die Präsidien der Ortsparteien CVP, BDP, FDP und SVP sowie der Glarner Handels - kammer und des Glarner Gewerbeverbandes beim Gemeinderat aufgrund der Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie die Aussetzung der Konzessionsabgabe für die Jahre 2020 und 2021. Gleichzeitig forderte die Glarner Klimabewegung die Festsetzung der neuen Öko-Abgabe auf den maximal möglichen Betrag von 1Rp./kWh bereits ab 2020. An einem runden Tisch wurden im Mai 2020 mit Parteien und Wirtschaftsverbänden Massnahmen und Anliegen rund um die Auswirkungen der Coronavirus- Pandemie besprochen. Ein bewussterer Umgang mit Energie und bereits getätigte Investitionen in Gebäude, Produktion und Geräte führen zwar zu einem rückläufigen Stromverbrauch, dennoch ist insbesondere die Indus - trie für ihre wirtschaftliche Tätigkeit auf eine hohe Strommenge an - gewiesen. Die Coronavirus-Pandemie hatte bereits Folgen auf den Stromverbrauch. So hat die Gastronomie in den beiden Monaten März und April 2020 im Vergleich zum Vorjahr beinahe 50 Prozent weniger Strom verbraucht, die Unternehmen in den Branchen Herstellung, Verarbeitung, Rohstoffgewinnung, Detailhandel und Gesundheit/Soziales/Pflege zusammen ungefähr 5 Prozent weniger (Quelle: tb.glarus). Es ist deshalb grundsätzlich mit einer geminderten Einnahme bei der Öko-Abgabe für 2020 zu rechnen. Abwägung des Gemeinderates Die Öko-Abgabe stellt für die Gemeinde eine wesentliche Einnahmequelle dar. Sie speist zweckgebunden den Energiefonds. Die Herbst-Gemeindeversammlung 2019 senkte mit der Revision der Werkordnung auch die Konzessionsabgabe von bisher 1,1 Rp./kWh um rund 10 Prozent auf maximal 1Rp./kWh . Auf der anderen Seite ist die Betroffenheit der Unternehmen in der Gemeinde durch die Coronavirus-Pandemie gross. Deshalb macht es Sinn, die Öko-Abgabe für 2020 auf 0,5 Rp./kWh festzusetzen, also um 0,5 Rp./kWh tiefer als die bereits publizierte Abgabehöhe. Damit können sämtliche Strom - bezüger entlastet werden. Die Öko- Abgabe für die Jahre 2020 und 2021 vollständig auszusetzen, ginge dem Gemeinderat zu weit, denn die Stimmberechtigten haben im Herbst 2019 die Öko-Abgabe sowie deren maximale Höhe beschlossen. Auch sind die gesetzten energiepolitischen Ziele der Gemeinde anspruchsvoll und bedürfen des Energiefonds zur Finanzierung. Guthaben, welche bei den Strom - bezügern aufgrund bereits bezahlter Stromrechnungen entstanden sind, weil sie mit 1 Rp./kWh berechnet wurden, werden auf den künftigen Rechnungen der tb.glarus gutgeschrieben. Diese Guthaben werden nicht ausbezahlt. ● Gemeinde Glarus News aus Glarus Der Flowtrail Glarus wurde plangemäss eröffnet. Nun können Bike-Begeisterte die Strecken befahren und geniessen. Die geplante Eröffnungsfeier wurde infolge der Coronavirus-Situation auf Sonntag, 27. September, verschoben. Die Gemeindeversammlung genehmigte im Herbst 2018 den Kredit für einen Familienattraktion Flowtrail Mit dem Flowtrail sollte eine Familien attraktion geschaffen werden. Jeder soll ihn bewältigen können, nicht nur Bike-Profis. Die Kurven auf dem insgesamt 7 km langen Trail mit drei Etappen laden zu erlebnisreichen Abfahrten für die ganze Familie ein. Im teilweise sehr steilen Gelände stellen einzelne Passagen für ungeübte Biker eine gewisse Überwindung dar. Bei der zweiten oder dritten Abfahrt können auch diese Hindernisse mit Begeisterung bewältigt werden. Am Anfang des Flowtrails beschreibt eine Informationstafel die Spielregeln wie zum Beispiel: Auf andere Fahrer Rücksicht nehmen oder nicht in der Dämmerung, in der Nacht oder im Winter den Trail befahren. Der erste Abschnitt beginnt bei der Feuerstelle auf der Schwammhöhe und führt durch den Wald bis zum Vorder Sackberg. Der zweite und steilste Teil führt über Schleipfen in den Wald und endet auf der Allmeind dort, wo die Strasse auf die Schwammhöhe in den Wald führt. Der dritte Teil führt vom Schiessstand durch den schmalen Waldstreifen bis zum Kalkbühl. Wer mit dem Auto anreist, kann in Glarus parkieren und anschliessend mit dem Bike zum Start fahren. Informationen unter www. flowtrailglarus.ch. Die Gemeinde Glarus bedankt sich bei allen, welche tatkräftig zu dieser Attraktion beigetragen haben. Finanziert wurde sie mit Beiträgen der Gemeinde (250 000 Franken) und aus dem kantonalen Lotteriefonds (107 500 Franken, Sportfonds). Die restlichen Kosten wurden durch Sponsoren (darunter Glarner Kan - tonalbank, bikestopstation, Service 7000, die Technischen Betriebe Glarus und Toneatti) und private Bike- Begeisterte getragen. Wiederaufnahme der Altpapiersammlungen Aufgrund der Lockerungsmass - nahmen durch den Bundesrat finden die geplanten Papiersammlungen ab Samstag, 20. Juni, wie im Recycling- Kalender der Gemeinde Glarus festgehalten wieder statt. Da eventuell im Juni eine hohe Papiermenge anfällt, bittet die Gemeinde um für allfällige Verzögerungen. Ortsteil Glarus: Samstag, 20. Juni; Samstag, 15. August; Samstag, 26. September; Samstag, 7. November, und Samstag, 12. Dezember. Ortsteile Netstal, Riedern, Ennenda: Samstag, 20. Juni; Samstag, 26. September, und Samstag, 12. Dezember. Glarner an der FH Graubünden Label mc-summ Den Recycling-Kalender finden Sie unter www.glarus.ch. Bei Fragen Abteilung Werkhof, Telefon 058 611 8171, anrufen. Wanderwege Butzichopf und Löntsch sowie Richtung Klöntal wieder offen Der Wanderweg beim Butzichopf in Netstal ist wieder offen und als Bergwanderweg begehbar. Die Absperrungen vor Ort wurden entfernt. Sämt - liche Felssäuberungen am Butzikopf wurden abgeschlossen. Ebenso wurden die Felssprengungen erfolgreich durchgeführt. Kleinere Instandstellungsarbeiten werden noch vorgenommen. Seit Mitte Mai ist auch der Löntsch-Wanderweg im Bereich Haselteuffi, Richtung Klöntal, geöffnet und begehbar, nachdem er wegen Steinschlag hatte geschlossen werden müssen. Parkfeld-Sperrungen/ Lärmemissionen Der Unterhaltsdienst der Gemeinde Glarus befreit bis voraussichtlich Mitte Juli im gesamten Gemeinde - gebiet etappenweise Trottoirs und Strassenränder von Blättern und Unkraut. Bei den betroffenen Trottoirabschnitten werden die Parkfelder für eine kurze Zeit gesperrt, bis die Reinigungsarbeiten abgeschlossen sind, und es kann zu Lärmemissionen führen. Die Gemeinde Glarus bittet um Verständnis. ● Der Wettbewerb «Best Businessplan» wird seit 2003 von der FH Graubünden unter ihren Betriebsökonomiestudierenden durchgeführt. Den 3. Rang belegten mit Reto Fischli und Jeton Ibishi, Oberurnen, auch zwei Glarner. Reto Fischli und Jeton Ibishi aus Oberurnen beschäftigten sich zusammen mit Daria Eberhard, Mels; Flurin Jost, Chur, und Nicole Pinggera, Pontresina, mit dem Label mc-summ. Das sind Bienenwachstücher aus der Region, welche Marlis Schircks und Corinna Vetsch herstellen und verkaufen. Der von den Studierenden erstellte Businessplan soll den Frauen einen Mehrwert in den Bereichen effizientere Herstellung, Rechts - sicherheit und Finanzbuchhaltung bieten. Das Team erhielt 500 Franken, gestiftet von der AVV Factoring AG in Ruggell. Magister Stefan Almberger, Geschäftsführer des Fürstentum-Liechtensteiner Unternehmens, gratulierte den Drittrangierten persönlich. Den diesjährigen Wettbewerb «Best Businessplan» der Fachhochschule Graubünden gewannen Tanja Caluori, Stephanie Lippuner, Anja Marquart und Sina Zumbühl mit ihrer Mar - ketingstrategie für die «Zurzibieter Torte». Auf den 2.Platz kam der Businessplan für die junge Naturköchin Rebecca Clopath, den Christian Balzer, Nico Bär, Gianin Krausz, Cedric Kühne und Fiona Züger erstellt hatten. ● pd.