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5. Ausgabe 2020 (30. Januar 2020)

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5. Ausgabe 2020 (30. Januar

AZA 8762 Schwanden Jeden Donnerstag in allen Haushaltungen Abonnement ausserhalb der Region jährlich Fr. 70.– Einzelverkauf: Fr. 2.20 Nr. 5 Donnerstag, 30. Januar 2020 Regierungsrat 6 Landrat (2. Teil) 8 Die Regionalzeitung mit Amtsblatt im Wirtschaftsraum Glarus Gegründet 1928 als Anzeiger vom Gross- und Kleintal Amtsblatt 18–20 Aus dem Linthgebiet 33 Auflage 32 069 Expl. WEMF/SW-beglaubigt Fridolin Druck und Medien Tel. 055 6474747, Fax 055 6474700 E-Mail: fridolin@fridolin.ch www.fridolin.ch LEIT-SATZ Notfalldienste Verankert «Djamila Rowe ist eine deutsche Visagistin, die durch eine frei erfundene Affäre mit dem Schweizer Botschafter Thomas Borer 2002 bekannt wurde.» So weiss es Wikipedia – und Wikipedia weiss viel, auch über diesen Thomas Borer. Aber meinen Lieblingsspruch von Thomas Borer, den kennt Wikipedia nicht mehr. Er sagte – als ihm in Aachen der «Orden wider den tierischen Ernst» verliehen wurde – sinngemäss über die deutsche Demokratie etwa Folgendes: «Zwar geht auch in Deutschland alle Macht vom Volke aus. Nur kehrt sie nie wieder dahin zurück.» Damit spielte er auf einen Mechanismus an, den man in Gesellschaft und Politik, aber auch in fast allen anderen Gebieten beobachten kann. Etwas löst sich aus seiner Verankerung und macht sich selbstständig. Und wie ein Schiff ohne Steuermann und Anker treibt es danach dorthin, wo es Wind und Wellen, die gerade obsiegenden Mächte oder der Zeitgeist treiben. Es ist wohl kein Zufall, dass Djamilas frei erfundene Geschichte gerade 2002 von den Medien so begierig aufgeschnappt wurde wie ein vergifteter Appetithappen von den Krokodilen. Denn es wird angenommen, dass es im selben Jahr 2002 der Menschheit zum ersten Mal möglich war, mehr Informationen digital als analog zu speichern. Und natürlich wird seither von virtuellen, also von künstlichen Realitäten gesprochen, und inzwischen passen ganze Bibliotheken auf einen Computerchip. Aber ihren Anker haben alle diese Informationen und Realitäten immer noch in der wirklichen Welt, in dem, was uns umgibt – in diesem Fall im Glarnerland. Der FRIDOLIN hat von Beginn an immer versucht, möglichst viel von diesem Glarnerland abzubilden und auf die Zeitungsseiten zu bringen. Natürlich immer mit wachsamem Auge darauf, das, was die Menschen bewegt, zu berichten, ohne auf die Djamila Rowes mit ihren erfundenen Geschichten hereinzufallen. Zwar ist es schon richtig, dass das Meer von Informationen seit 2002 in Sekundenschnelle übers Welt- WeiteWeb von Grön- nach Feuerland suppt. Natürlich will auch eine traditionelle lokale Zeitung wie der FRIDOLIN seinen Lesenden digitale Inhalten vermitteln können. Was aber ist und bleiben soll, das ist die feste Verankerung im Boden der Tatsachen. Denn nur so ist garantiert, dass die Macht, die vom Volke ausgeht, auch wieder zum Volk zurückkehrt. Zum Glarner und zur Glarnerin, die mit beiden Beinen fest auf dem Boden der Tatsachen stehen wollen. ● FJ Hanspeter Rhyner, Prof. Claude Nicollier und Sven Wiederkehr (von links) werden verblüfft sein: Das Mondraketenvideo startet direkt aus dem FRIDOLIN. Mit der FridolinPLUS-App Auf Tuchfühlung gehen (Foto: ehuber) Wie alle Printmedien hatte auch der FRIDOLIN bis jetzt zwei Dimensionen. Doch von heute an führen manche Zeitungsartikel die Leserinnen und Leser in neue Dimensionen und damit noch näher ans Geschehen: mit Bildstrecken, Tondokumenten und Videos, vermittelt mit der FridolinPLUS-App auf Smartphone oder Tablet. Es war wie oft: Am GLKB-Marktausblick erlebten rund 800 Besucherinnen und Besucher live einen ausgezeichnet organisierten, aufs Glarnerland zugeschnittenen Event mit einem entfesselten Professor Claude Nicollier. Doch wie können Worte von diesem Erlebnis berichten? Wie kann ein einzelnes Bild dieses Gefühl verdichten? Das Medium Zeitung hat einfach Grenzen. Das vielleicht Eindrücklichste am Abend war für viele die kurze Videosequenz vom Start der Weltraumrakete. Eine Explosion katapultiert die Astronauten durch die Atmosphäre hinaus in den Weltraum. Noch dreissig Jahre später bebt Nicolliers Stimme, wenn er vom Mondflug berichtet, von den gewaltigen Vibrationen der gezündeten Raketenstufen. Etwas näher an dieses Erlebnis als ein Bild und Worte bringt einen die Videosequenz selbst. Und die kann man sich jetzt – beim Artikel im FRIDOLIN auf Seite 21 – anschauen. Neue Dimensionen Was es dazu braucht, ist ein Smartphone oder ein Tablet. Wie es geschieht? Hinter dem Bild zum FRI- DOLIN-Artikel über den Marktausblick der Glarner Kantonalbank verbirgt sich die erwähnte Videosequenz. Das Bild ist – wie einige weitere Bilder im aktuellen FRIDOLIN – mit dem rot-weissen «f+» markiert. Hinter allen so markierten Bildern und Inseraten verbergen sich digitale Inhalte wie Bilder-Galerien, Tondokumente oder Videos. Die Möglichkeit ist natürlich verblüffend: Plötzlich jodelt es den Leserinnen und Lesern aus der Zeitung entgegen, plötzlich kann man mitfliegen in eine gesteigerte Realität. Doch es geht nicht immer und überall um den Wow-Effekt. Meistens geht es schlicht und einfach darum, für Sie – als Leserinnen und Leser, als Betrachterinnen und Betrachter – noch etwas Mehrwert zu schaffen. Konnte man bis jetzt maximal eins bis zwei Bilder vom Anlass sehen, gibt es jetzt von Veranstaltungen, Sportanlässen, Ausstellungen oder Konzerten eine Reihe von Zusatzbildern zu sehen, und es ist für die Korrespondentinnen und Korrespondenten möglich, noch mehr vom Live-Gefühl der Theateraufführung, des Kundenanlasses, des Konzerts oder des Events einzufangen und zu vermitteln. Mehrwert So hat uns Jürg Huber vom Lismerball in Schwanden nicht nur einen Bericht, sondern über 100 Fotos zugesandt. Eines davon haben wir ausgewählt, markiert und auf Seite 22 abgedruckt, viele andere kann man über die FridolinPLUS-App jetzt einen ganzen Monat lang geniessen. Vom gleichen Lismerball hat uns auch Joel Monza vom Kreativatelier ConCalma seine Fotos zugesandt. Auch diese Aufnahmen können wir jetzt gleichzeitig veröffentlichen. Wetten, dass jetzt alle wissen wollen, ob sie auch geknipst worden sind? Um solche zusätzlichen Inhalte anschauen zu können, reicht es, die kostenlose App «Fridolin+» im Apple-App-Store (für Apple-Geräte) oder im Google- Play-Store (für Android-Geräte) auf sein Smartphone oder sein Tablet herunterzuladen. FridolinPLUS-App öffnen und über das markierte Bild halten. Dann auf den Button «Scannen» klicken, und schon öffnen sich die erweiterten digitalen Inhalte. An der Zeitung selber ändert sich gar nichts. Alle können den FRIDOLIN lesen und anschauen wie bisher – und das wird auch so bleiben. Wer aber mehr möchte und mehr Bilder und Inhalte sehen will, bekommt diese als zusätzliche Extras über die App direkt auf sein Gerät geliefert. So können in Zukunft auch alle neu durchstarten, die mit ihren Werbebotschaften auf den FRIDOLIN vertrauen oder die es in Zukunft tun möchten. Ob Elm und Braunwald, wenn sie Videos und 360°-Porträts von den schönsten Bergen zeigen, oder der Vermieter, der die Interessentinnen und Interessenten mit Bildern, 3D-Visualisierungen oder einem Drohnenflug durch alle Zimmer der Wohnung führt. Damit vermittelt der FRIDOLIN gezielt den bruchlosen Sprung ins Reich des Digitalen, doch der Anker bleibt fest im Zeitungspapier verhaftet. ● FJ Hausärztlicher Notfalldienst Täglich 24 Stunden EINWOHNER GLARUS SÜD: 0844 55 66 55 EINWOHNER GLARUS: 0844 44 66 44 EINWOHNER GLARUS NORD: 0844 33 66 33 An Samstagen, Sonntagen und allgemeinen Feiertagen werden die Dienstkreise Glarus Süd und Glarus (Mitte) zusammen geschlossen. Zahnarzt Samstag, 1. Februar 11.00 bis 12.00 Uhr Sonntag, 2. Februar 11.00 bis 12.00 Uhr und 17.00 bis 18.00 Uhr Der diensttuende Notfallzahnarzt ist über Telefon 1811 zu erfragen. Augenarzt Samstag/Sonntag, 1./2. Februar Dr. med. Julia Kolodjaschna Roseneggweg 10, Ziegelbrücke Telefon 055 617 40 30 Wochenend-Notfalldienst: jeweils ab Frei tag, 12.00 Uhr, bis Montag, 08.00 Uhr. Schweizerisches Toxikologisches Zentrum Telefon 145, Zürich Tierarzt Samstag/Sonntag, 1./2. Februar Tierärztliche Notfallklinik Glarnerland und Umgebung Tierklinik am Kreis AG Zaunweg 11, Netstal Telefon 055 646 86 86 Permanenter Notfalldienst für alle Tierarten Notfallring Landerer/Buchholz Dieses Wochenende hat Dienst: Kleintierpraxis Buchholz Buchholzstrasse 48, Glarus Telefon 055 640 26 40 Grosstierpraxis Landerer Bahnhofstrasse 31a, Näfels Telefon 055 622 22 66 Wochenend-Notfalldienst: jeweils ab Samstag, 12.00 Uhr, bis Montag, 07.30 Uhr. Ihr Küchenprofi 8867 Niederurnen 055 610 27 33 www.schlittler-kuechen.ch Küchenstudio Ziegelbrückstr. 48, 8867 Niederurnen

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