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8. Ausgabe 2019 (21. Februar 2019)

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8. Ausgabe 2019 (21. Februar

AZA 8762 Schwanden Jeden Donnerstag in allen Haushaltungen Abonnement ausserhalb der Region jährlich Fr. 70.– Einzelverkauf: Fr. 2.20 Nr. 8 Donnerstag, 21. Februar 2019 Amtsblatt 18 –20 Aus dem Regierungsrat 26–29 Aus dem Linthgebiet 33 Die Regionalzeitung mit Amtsblatt im Wirtschaftsraum Glarus Gegründet 1928 als Anzeiger vom Gross- und Kleintal Auflage 32 040 Expl. WEMF/SW-beglaubigt Fridolin Druck und Medien Tel. 055 6474747, Fax 055 6474700 E-Mail: fridolin@fridolin.ch www.fridolin.ch LEIT-SATZ Notfalldienste Elan entwickeln Es ist unglaublich, was der Mensch erreichen kann, wenn er sich einer Aufgabe hingibt, wenn er sich Ziele setzt und daran glaubt, dass er diese Ziele auch erreichen wird. Diese Antriebskraft, welche Menschen zum Ziel führt, heisst Elan. Es ist die Begeisterung, mit der man sich hinter eine Sache klemmt. Besonders sichtbar wird der Elan beim Bauen. Wer in einer Branche wie dem Bau arbeitet, ist den Unbilden des Wetters ausgesetzt – und wird vom schlechten Wetter manchmal auch ausgebremst. Doch, Wunder über Wunder, es sind gerade Bau - arbeiter, die mit besonderem Elan unterwegs sind und mit Freude im Frühling aufs Gerüst steigen – wie auch immer das Wetter sein mag. Denn sie können etwas Bleibendes schaffen, etwas, das man noch Jahrzehnte später bewundern wird. Besonders stolz dürfen Bauherren sein, wenn sie beobachten, wie ihr Bauwerk Stockwerk für Stockwerk in die Höhe steigt. Natürlich braucht es für solche mutigen Bauvorhaben Schwung und Feuer. Denn ohne sie bleibt man bereits in den Vorbereitungen stecken. Man schaut mit Grauen auf die Bauvorschriften oder fürchtet schlicht das Risiko. Doch wer den Elan erst einmal entwickelt hat, der nimmt diese Hürden mit Leichtigkeit. Selbst wenn sie vor dem Sprung noch so hoch erscheinen, erinnert man sich nachher nur noch an seinen Erfolg und nimmt die nächste Aufgabe mit noch mehr Elan in Angriff. Natürlich kennen die meisten ihre grossen Vorbilder, wenn es darum geht, mit Elan an eine Aufgabe heranzugehen. Mag sein, dass sie sich bei den ersten Versuchen schmerzhafte Prellungen einfangen; und wer arbeitet, der bekommt auch Blasen an den Händen. Doch irgendwann haben sie den Dreh raus und eilen von Erfolg zu Erfolg. Grosse Bauvorhaben rufen bei manchen Neid hervor und sie versuchen, die Erfolgreichen zu bremsen oder Misstrauen gegen sie zu säen. Warum eigentlich? Niemand verliert etwas durch den Elan, den ein Anderer an den Tag legt. Im Gegenteil: Dieser Drive kann in - spirieren und mitreissen. Es braucht dazu einfach etwas Freude, wenn jemand Erfolg hat. Niemand ist als Meister vom Himmel gefallen, deshalb kann jeder üben und aus Miss - erfolgen lernen. Um Elan zu entwickeln, hilft es also, sich am Erfolg der Anderen zu erfreuen, sich davon inspirieren zu lassen und – so gestärkt – seine eigenen Ziele in Angriff zu nehmen. Denn das Mög liche ist ungeheuer, und jetzt ist der beste Zeitpunkt, um damit anzufangen. ● FJ Edwin und Daniela Koller geben dem Eingang von Näfels mit ihrer Garage ein neues Gesicht. (Foto: FJ) Im Glarnerland herrscht Bauwetter Nach dem kalten Januar folgt jetzt im Februar das Tauwetter – und Tauwetter ist Bauwetter. Der FRIDOLIN fragte bei jenen nach, die derzeit bereits wieder bauen, und bekam Antworten, die von grossem Elan zeugen. Vor weniger als einem Jahr fuhren bei der Freihof-Garage in Näfels die Bagger auf, jetzt ist man – rechtzeitig zur Präsentation der Automobilneuheiten am GARAGISSIMO – kurz vor der Fertigstellung. Daniela Koller zum Baufortschritt: «Das Projekt ist mehr oder weniger im Zeitplan. Wir befinden uns in der letzten, hektischen Endphase. Die Neueröffnung findet am Samstag, 16., und Sonntag, 17. März 2019 statt.» Der Mut, am bestehenden Ort etwas Neues zu machen, hat sich für Edwin und Daniela Koller gelohnt und das Glück der Tüchtigen ist ihnen hold. «Das ganze Team freut sich nach den teilweise schwierigen Bedingungen im Zelt auf die topmodernen Arbeitsplätze und Räumlichkeiten.» Auch die Reaktionen der Kundinnen und Kunden auf den Neubau sind, so Daniela Koller, positiv: «Sie sind von der Optik des Gebäudes sehr beeindruckt und freuen sich darauf, von den noch besseren Dienstleistungen profitieren zu können.» Neben Gewerbeliegenschaften werden derzeit auch Mehrund Einfamilienhäuser gebaut. Dabei ist das Interesse am Eigentum so gross, dass viele Objekte schon vor der Fertigstellung verkauft sind. An der Südstrasse in Mollis – laut Myriam Rhyner von RE/MAX Immobilien in Glarus – sind das sieben von zehn Wohnungen. Sie werden in diesem Herbst fertiggestellt. Im Winter planen In früheren Zeiten galt das Prinzip: «Im Winter planen, im Sommer bauen, im Herbst einziehen!» Heute ist das Baugewerbe nicht mehr so stark abhängig vom guten Sommerwetter. «Wir sind in der gesamten Ostschweiz auf allen Meereshöhen am Arbeiten», sagt Urs Bachmann, Geschäftsführer der Toneatti AG. Da sei – etwa im Murgtal oder in St. Antönien – noch lange kein Tauwetter, im Gegensatz zu Baustellen rund um den Zürichsee. «Aber wir haben Freude, etwas zu realisieren und zu schaffen.» Auf den Baustellen herrsche ein gepflegter Umgang. «Das zeigen auch die Rückmeldungen der Kundschaft.» Wer zurzeit bei den verschiedenen Baustellen im Glarnerland vorbeifährt, beobachtet diesen Arbeits - elan. Wo noch vor zwei Wochen hohe Schneedecken lagen, wird gebaggert, ausgehoben, planiert. «Grundsätzlich sind es etwa 20 Prozent der Bauzeit, in welcher das Wetter für das Bauen relevant ist», sagt Walter Fuchs, Geschäftsführer von Fuchsbau Archi - tekten aus Näfels. Trotzdem haben trockenes Bauwetter und frühes Tauwetter nach wie vor einen positiven Einfluss: «Natürlich ist es für die Unter nehmer, welche in der Rohbauphase auf der Baustelle sind, sicherlich viel angenehmer, bei schönem Wetter zu arbeiten als bei Schnee und Graupel. Der Baufortschritt geht bei gutem Wetter auch etwas zügiger voran.» Einsprachen halten auf Wer sein Baugesuch im Herbst oder Frühwinter eingibt, kann damit rechnen, dass die Behörden von Gemeinde und Kanton rasch ans Werk gehen. «Die Behörden geben eine Bearbeitungszeit von drei Monaten für Bauvorhaben an», sagt Walter Fuchs. «Diese wird grösstenteils eingehalten. Vielmehr sind es die Einsprachen, welche die Bewilligungsphase in die Länge ziehen. Da kann es dann schon vorkommen, dass man die lang - ersehnte Baufreigabe genau auf Ende Herbst bekommt und wegen der winterlichen Verhältnisse den Baustart auf den Frühling verlegen muss, was uns natürlich zeitlich und auch finanziell unter Druck setzt.» Nach wie vor spannend Zwar sei der allgemeine Tenor in der Baubranche nicht mehr ganz so optimistisch wie noch vor zwei, drei Jahren, so Walter Fuchs, trotzdem habe man spannende Projekte im «Köcher», die vor der Realisierung stehen. Bauprojekte verändern das Gesicht der Siedlungen, es entsteht Wohnraum für Familien, Einheimische und Zuzüger. Das verleiht der Wirtschaft und der Gesellschaft Impulse dank Investitionen und schafft eine positive Dynamik, weil florierende Betriebe expandieren können und das Leben im Glarnerland bereichert wird. Deshalb darf man freudig sagen: «Es herrscht wieder Bau - wetter!» Ein Panorama aktueller Baustellen zeigen die Seiten 36 und 37 in dieser Ausgabe. ● FJ Hausärztlicher Notfalldienst Täglich 24 Stunden EINWOHNER GLARUS SÜD: 0844 55 66 55 EINWOHNER GLARUS: 0844 44 66 44 EINWOHNER GLARUS NORD: 0844 33 66 33 An Samstagen, Sonntagen und allgemeinen Feiertagen werden die Dienstkreise Glarus Süd und Glarus (Mitte) zusammen geschlossen. Zahnarzt Samstag, 23. Februar 11.00 bis 12.00 Uhr Sonntag, 24. Februar 11.00 bis 12.00 Uhr und 17.00 bis 18.00 Uhr Der diensttuende Notfallzahnarzt ist über Telefon 1811 zu erfragen. Augenarzt Samstag/Sonntag, 23./24. Februar Dr.med. Karl Georg Schmidt Kantonsstrasse 102, Freienbach SZ Telefon 055 410 38 32 Wochenend-Notfalldienst: jeweils ab Frei tag, 12.00 Uhr, bis Montag, 08.00 Uhr. Schweizerisches Toxikologisches Zentrum Telefon 145, Zürich Tierarzt Samstag/Sonntag, 23./24. Februar Tierärztliche Notfallklinik Glarnerland und Umgebung Tierklinik am Kreis AG Zaunweg 11, Netstal Telefon 055 646 86 86 Permanenter Notfalldienst für alle Tierarten Notfallring Landerer/Buchholz Dieses Wochenende hat Dienst: Kleintierpraxis Buchholz Buchholzstrasse 48, Glarus Telefon 055 640 26 40 Grosstierpraxis Landerer Bahnhofstrasse 31a, Näfels Telefon 055 622 22 66 Wochenend-Notfalldienst: jeweils ab Samstag, 12.00 Uhr, bis Montag, 07.30 Uhr.

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